
Performance Max braucht ein klares Conversion-Ziel, passende Assets und bei E-Commerce einen gepflegten Produktfeed. Lege vor dem Launch fest, wie du Kosten, Bestellungen und Marge prüfst. Die Kampagne verteilt Budget, deine Wirtschaftlichkeit musst du selbst bewerten.
Performance Max (PMax) ist Googles vollautomatisierter Kampagnentyp, der alle Google-Inventare in einer einzigen Kampagne bedient. Statt einzelne Kanäle getrennt zu steuern, gibst du Conversion-Ziel, Budget, einen Produktfeed und Asset Groups vor. Google entscheidet dann, wo, wann und wem deine Anzeige ausgespielt wird. Die Kontrolle liegt weniger im Targeting als in der Qualität dessen, was du dem Algorithmus gibst.
Prüfe den Produktfeed vor dem Launch: vollständige Titel, passende Suchbegriffe, saubere Produkttypen, gute Bilder und korrekte Attribute. Arbeite erkennbare Lücken ab und kontrolliere den Feed auch nach dem Start. Mehr Budget behebt keine falschen Produktdaten.
Schneide Asset Groups nach einer nachvollziehbaren Logik, etwa Produktkategorie, Marge oder Zielgruppe. Ordne Botschaften und Bilder passend zu und dokumentiere die Struktur. So kannst du im Report nachvollziehen, welchen Bereich du gerade bewertest.
PMax wird besser, je bessere Signale es bekommt. Audience Signals, also deine besten Kundenlisten, hochwertige Zielgruppen und Suchthemen, zeigen dem Algorithmus, wo er anfangen soll zu suchen. Sie sind kein hartes Targeting, sondern ein Startpunkt. Kombiniert mit sauberem Conversion-Tracking und Enhanced Conversions lernt die Kampagne schneller, die richtigen Käufer zu finden.
Prüfe, wie viel ausgewiesener Erfolg auf Brand-Suche entfällt. Nutze passende Ausschlüsse und kontrolliere irrelevante Suchbegriffe und Platzierungen, soweit dein Setup das erlaubt. Reports und Skripte helfen dir, die Budgetverteilung sichtbar zu machen. Bewerte sie neben deinen Business-Zahlen.
Prüfe die Aufgaben beider Kampagnentypen in deinem Konto: Welche Suchnachfrage deckt Search ab, welche Aufgabe übernimmt PMax? Eine gemeinsame Planung ist wichtiger als eine pauschale Empfehlung für die Kombination.
Die veröffentlichte Case zu PuttView beschreibt Arbeit an Kampagnenstruktur, Keywords und Landingpages im Google-Setup. Sie berichtet für das erste Jahr 241 Prozent ROI, über 73 Verkaufschancen und mehr als 12 Neukunden über einen einzigen Paid-Kanal. Diese Zahlen isolieren nicht die Wirkung einzelner Änderungen und belegen keinen allgemeinen PMax-Vorteil.
Halte den Feed aktuell, prüfe die Asset Groups und kontrolliere Ausschlüsse und Reports. Lege dafür einen festen Review-Takt fest. Ein einmaliger Launch ersetzt diese Arbeit nicht.
Vor allem für E-Commerce mit einem guten Produktfeed und für Konten, die über alle Google-Kanäle skalieren wollen. Wer ausschließlich gezielte Kaufabsicht über die Suche abgreifen will, fährt mit klassischen Search-Kampagnen oft kontrollierter.
PMax kann Brand-Suchanfragen bedienen. Prüfe den Anteil, bevor du den ausgewiesenen ROAS als zusätzliche Nachfrage liest. Ob und welche Marken-Ausschlüsse du brauchst, hängt von der Aufgabe der Kampagne ab.
Der Feed ist eine wichtige Grundlage für Shopping-Ausspielung. Prüfe Titel, Produkttypen, Bilder und Attribute. Wie groß sein Einfluss auf dein Ergebnis ist, lässt sich nicht pauschal für jedes Konto beziffern.
Wenn die Kampagnen unterschiedliche Aufgaben haben, kann die Kombination sinnvoll sein. Definiere diese Aufgaben und prüfe die Überschneidung. Parallelbetrieb allein ist noch keine saubere Struktur.
Prüfe Feed, Asset Groups, Signale und Ausschlüsse regelmäßig. Lege fest, welche Zahlen eine Änderung auslösen und wie du deren Ergebnis bewertest. Diese laufende Steuerung übernehmen wir bei Mesper. So arbeiten wir.
Performance Max braucht jemanden, der Feed, Asset Groups und Ausschlüsse laufend nachzieht. Genau das übernehmen wir als Google Ads Agentur, mit einem Senior, der dein Konto selbst steuert.
Ob sich die Kampagne rechnet, entscheidet dein Break-even. Die Rechnung dazu steht in ROAS berechnen.